
Unsere Warnehmung
Alle Geräusche, die wir hören, beginnen als eine mechanische Schwingung (zum Beispiel ausgelöst von klatschenden Händen od. Stimmbändern) die sich mit der Luftmasse ausbreitet und als Schallwelle von unserer Ohrmuschel aufgefangen und in den äußeren Gehörgang kanalisiert wird. Die schwingende Luft prallt dort vor das Trommelfell welches sich im selben Rhythmus mitreißen lässt und somit den Hammer, der an der Trommelfellrückseite festgewachsen ist, bewegt. Dieser überträgt die Schwingung auf den Amboss und dieser bewegt den Steigbügel wie die Nadel eines Plattenspielers in der Gehörschnecke und überträgt dabei die Schwingung in das Sinnesorgan, die Cochlea,. Von den Haarzellen werden nun die mechanischen Schwingungen in Nervenreize umgewandelt die in unserem Gehirn entschlüsselt, erkannt und verbildlicht werden.
Das Gehirn verarbeitet permanent die ankommenden Signale von beiden Ohren und interpretiert diese entsprechend. Erst dadurch wird zum Beispiel das Richtungshören möglich, wodurch Sie beispielsweise feststellen können, aus welcher Richtung sich ein Auto nähert und wie schnell es sich nähert!
Ist der Verarbeitungsweg des Schalls von der Ohrmuschel bis zum Gehirn beeinträchtigt, so ist das Hörvermögen eingeschränkt.

